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Das MoeckWarmingSystem® im Detail

Aufbau der textilen Decken und Unterlagen



Die textilen Produkte des MoeckWarmingSystem setzen sich  aus  bis  zu  3  sorgfältig  ausgewählten  technischen  Textilien  zusammen,  die  jeweils  bestimmte  Funktionen  erfüllen  und  in  Kombination  ein  optimal  aufeinander  abgestimmtes System bilden.
So besteht die grüne, dem Patienten zugewandte Seite, aus  einem  feinporigen  Filamentgewebe  (circa  35 µm Porengröße), welches durch seine Oberflächenstruktur eine gleichmäßige ganzflächige Luftverteilung ermöglicht.  Durch  seine Materialzusammensetzung  verfügt  das Filamentgewebe über ein gutes Feuchtetransportvermögen   und   eine   schnelle   Trockenzeit,   so   dass   die   Hautoberfläche   verhältnismäßig   trocken   bleibt,   was  die  Gefahr  einer  Auskühlung  durch  sogenannte  Verdunstungskälte   grundsätzlich   verringert.   Zudem   wirken    eingebundene  Carbonfasern  einer  statischen  Aufladung entgegen. Das weiße Material ist mit einer Beschichtung ausgerüstet, die als Luft- und Flüssigkeitsbarriere dient. Auf diese Weise  wird  die  zugeführte  Luft  dorthin  geleitet,  wo  sie  benötigt wird – nämlich zum Patienten
 

Ferner wird ein Flüssigkeitsdurchbruch an der patientenabgewandten Seite gehemmt. Alle Unterlagen beinhalten darüber hinaus ein 3D Textil, welches bei einer Flächenbelastung die  Druckspitzen reduziert und somit das Dekubitus-Risiko minimiert. Durch seinen  elastischen  Charakter  passt  es  sich  der  Körperkontur an, wodurch eine Temperierung ohne Unterbrechung an den Auflagepunkten und bei jeder Lagerung möglich wird.

Dabei zeichnen sich alle eingesetzten textilen  Materialien durch eine hohe Festigkeit, Strapazierfähigkeit, Röntgendurchlässigkeit aus und sind grundsätzlich latexfrei. Auch sind unsere textilen Produkte zu anderen medizinischen Warmluftgeräten  kompatibel.  Auf  Wunsch  informieren wir Sie hierzu gerne näher.



Temperierung von unten im Vergleich

 

Konduktive Wärmesysteme, wie beispielsweise eine Heizmatte, temperieren den Patienten durch Kontaktübertragung an der Auflagefläche. Bei konduktiven Systemen von  unten ist die Kontaktfläche daher verhältnismäßig gering.

  Herkömmliche, konvektive Einweg-Papierwärmedecken werden an den Auflagepunkten unter dem Patienten zusammengedrückt und quellen zu den Seiten auf. Dadurch ist die Kontaktfläche der Temperaturübertragung größer als bei konduktiven Systemen.   Das MoeckWarmingSystem® ermöglicht aufgrund des integrierten 3D Textils zusätzlich an den Auflagepunkten eine
gleichmäßige Luftverteilung der zugeführten Luft. Durch seinen textilen Charakter schmiegt sich das Filamentgewebe entlang der gesamten Körperkontur an.
         



Auflagedruckmessungen im Vergleich
     
Auflagedruckmessung des Beckens auf dem herkömmlichen OP-Tisch ohne Auflage

  Auflagedruckmessung des Beckens auf dem herkömmlichen OP-Tisch unter Verwendung der Unterlagen des MoeckWarmingSystem® mit integriertem 3D Textil